Was Man Tun Kann

Dieser Beitrag ist noch jung und chaotisch. Bald wird es besser, versprochen. Ich freue mich über weitere Vorschläge!


Ich höre das oft: Man kann doch nichts tun. Nichts verändern, zumindest.

Ich kann verstehen, wie diese Resignation entsteht. Aber sie ist fehlgeleitet: Zumindest wir, die Privilegierten der Welt, können wirklich viel tun.

Don’t be an optimist if it makes you relaxed. Don’t be a pessimist if it makes you give up. Be an activist.”

―Kate Raworth

Dass Einzelne alleine die Welt “retten” können, bezweifle auch ich. Aber man kann sich zusammentun und an Problemlösungen arbeiten. Das ist nicht immer einfach, aber es funktioniert. Der Klassiker:

“Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann – tatsächlich ist dies das Einzige, das die Welt jemals verändert hat.”
―Margaret Mead

Man kann ziemlich viel tun, zum Beispiel:

Hinterfragen & Rechte einfordern
Gute Aktivisten unterstützen
  • http://www.thegoodlobby.eu/
  • http://noyb.eu/
  • Wenn man ein bestimmtes Ziel im Kopf hat (Leben retten? Schulbildung fördern? Datenrecht?…) und darin das meiste Gute mit seinen Spenden erreichen will, bedeutet das, so effektiv wie möglich zu spenden. GiveWell erklärt sehr gut, wie man besonders wirkungsvoll spenden kann und empfiehlt die besten Organisationen.
    Viele Spenden‐Ratings (wie das DZI Spendensiegel) bewerten vor allem, welcher Anteil der Spenden für den sogenannten “Overhead” ausgegeben wird, also für Verwaltungskosten, Reisekosten und Personal. Aber dabei wird nicht beachtet, was der Rest des Geldes dann tatsächlich erreicht. Nach dieser Bewertung könnte eine Organisation toll klingen, die nur 5% der Spenden für Overhead ausgibt. Aber es ist dabei sehr wichtig, wie sinnvoll die 95% eingesetzt werden. Eine NGO mit 35% Ausgaben für Overhead, die 65% ihrer Gelder z.B. zehn Mal wirksamer einsetzt, besser sein. Bei wohltätigen Organisationen sind die besten mehrere Hunderte Male wirksamer als die guten.

 

Selbstlernen: Aktivist werden

 

Noch besseres Aktivismus‐Denken lernen
Und immer: die Problemhintergründe kennenlernen