Den Nachgeborenen” (To Future Generations) – ein sehr kurzer Film über die Lage der Menschheit

Wirtschaftswachstum wird allgemein als äußerst positiv betrachtet. Jedoch – wie manche Mitglieder der Menschheit erst in den letzten Jahrzehnten herausfanden – ist das nicht länger unbeschränkt wahr.

 

 

Inzwischen trifft das Gegenteil zu: schrumpfen ist scheinbar der einzige Ausweg aus dem fast unvermeidlichen multiplen ökologischen Organversagen, das durch steigende Ressourcennutzung und Umweltverschmutzung droht.

Die FAZ schrieb zum jüngsten Bericht an den Club of Rome:

Bis zum Jahr 2052 werde die Erderwärmung viel Leid erzeugen und sich danach katastrophal selbst verstärken. Die Wirtschaft schädige mit ihrem steten Wachstum das derzeitige Klima und die Naturschätze. Sie erwirtschafte oftmals schon jetzt gar keinen Gewinn mehr, wenn der wahre Preis für die Umweltzerstörung in Rechnung gestellt würde.

Der Ausstoß von Treibhausgasen wird demnach noch bis 2030 steigen und damit Randers zufolge 15 Jahre zu spät zurückgehen. Daher werde sich die Erdtemperatur nach 2052 auch um mehr als zwei Grad erwärmen. Die Marke galt als gerade noch erträglich. ‘Der Meeresspiegel wird um 0,5 Meter höher sein’, erwartet er.

Es werde mehr Dürren, Fluten und verheerende Wirbelstürme geben. ‘Und im Jahr 2052 wird die Welt mit Schrecken auf weitere Änderungen in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts blicken’, fährt Randers fort. ‘Der sich selbst verstärkende Klimawandel wird die Sorge Nummer 1 sein.’ Das Treibhausgas Methan werde aus der auftauenden Tundra entweichen und die Erde weiter aufheizen, worauf noch mehr Permafrostboden in der Tundra auftaue.“

Ein Kurzfilm, basierend auf “Den Nachgeborenen”, einem Gedicht von Bertolt Brecht, und der Forschung hinter “Die Grenzen des Wachstums” von Dennis L. Meadows, Donella Meadows und Jørgen Randers.